Die Anlage erstreckt sich auf fast 8.000 Quadratmetern, was in etwa der Größe von 30 Tennisfeldern entspricht. In einem wunderschönen Bergwald, nur ein paar Schritte von der Talstation der Unternbergbahn wurden hier acht Kletterparcours in unterschiedlicher Schwierigkeit eingerichtet. Den Bäumen wurde dabei keinerlei Schaden zugefügt, erklärt Hannes Heigenhauser. Er ist der Betriebsleiter und weist gerade eine Gruppe ein. „Wir arbeiten mit einem kommunizierenden Sicherungssystem. Der zweite Karabiner lässt sich erst öffnen, wenn der andere sicher geschlossen ist. Einmal richtig am Boden eingehängt, ist man bis zum Ausstieg durchgehend gesichert, weshalb bereits Kinder ab 6 Jahren ohne Begleitung klettern können. Gleichzeitig ähnelt das System einem herkömmlichen Klettersteigset. So lernen die Kinder schon früh, sich auch im Klettersteig sicher zu bewegen." Die Kletterausrüstung samt Helm sind im Eintrittspreis enthalten. Es werden das Tragen fester, geschlossener Schuhe, bequemer Kleidung und dünner Handschuhe empfohlen.
Je weiter man sich im Kletterwald fortbewegt, desto schwieriger werden die Hindernisse und desto höher ist man unterwegs. Der „Stolze Steinbock“ hat eine senkrechte Kletterwand integriert und bei der „Hängenden Fledermaus“ geht es über kleine Holzblöcke, die sich in alle Richtungen drehen. Diese beiden letzten Runden sind besonders schwierig und 14 Meter über dem Boden. Wem das zu viel ist, lässt sie einfach aus und tobt noch mal über die „Listige Schlange“ und den „Großen Bär“.
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Kletterspaß für Wipfelstürmer
Auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer?
Dann ab zum Kletterwald am Unternberg. Hoch oben in den Baumkronen geht es über wackelige Brücken, luftige Tunnel und rasante Seilrutschen. Nervenkitzel ist garantiert und Spaß sowieso.
„Komm, wir gehen weiter zum nächsten“, ruft der 13-jährige Max und läuft auch schon los. „Geh ruhig vor“, sagt seine Mutter, „du bist eh viel schneller“. Zwei der insgesamt acht Kletterparcours am Unternberg haben die Beiden schon absolviert. Jetzt wartet der „Schlaue Fuchs“, der sich in rund fünf Metern Höhe befindet und bei dem es über eine Art halboffenes Tunnelnetz geht. „Die Kinder haben das Klettern schnell drauf. Als Erwachsener muss man sich erstmal dran gewöhnen, dass alles schwankt und man Luft unter den Füßen hat. Aber es macht irre Spaß. Und es kann ja auch nichts passieren“, findet Mama Catrin und folgt ihrem Sohn zur nächsten Herausforderung.
»Sicherheit wird in dem neuen Kletterwald am Unternberg großgeschrieben.«
„Unsere geschulten Trainer sind immer vor Ort und motivieren die Gäste vom Boden aus. Im Fall der Fälle können wir die Gäste auch zum Boden ablassen", sagt Hannes. Im Winter, bei starkem Wind oder Gewitterneigung muss der Kletterwald geschlossen bleiben. Für die kommende Saison ist am Unternberg ein weiteres Highlight geplant, verrät der Betriebsleiter: eine Fly-Line, auf der man in einem Gurt sitzend durch den Wald fliegt.
Catrin und Sohn Max haben derweil den „Schlauen Fuchs“ zusammen gemeistert. „Man wird immer routinierter“, freut sich die Mama und eilt ihrem Sohn auch schon hinterher zum vierten Parcours.