Wichtige Infos auf einen Blick
Die Leidenschaft für den Langlauf gab der Vater an die Söhne weiter. Die heimsten nicht nur Wettkampferfolge ein, sondern fingen an, ihre eigenen Ski zu bauen. „Es gab nach dem Krieg nur beim Gustl am Schliersee gescheite Ski zu kaufen. Anfang der 1960er Jahre begann ich deshalb mit meinem Bruder Jochen an der Entwicklung eigener Langlaufski zu tüfteln, für unsere ersten Bretter nahmen wir Eschen- holz“, erinnert sich Anton Plenk.
1963 gründete die Familie schließlich ganz offiziell die Ski-Firma Plenk, eröffnete ein Jahr später in Ruhpolding die erste Ski-Wanderstrecke Deutschlands und entwickelte dafür extra einen breiten, leichten Wanderski. „Es ging darum, in der Natur auf Ski spazieren zu gehen, was bei den Gästen sehr gut ankam und einfach zu lernen war. Dafür musste man kein konditionsstarker Sportler sein“, berichtet Anton. Auch beim Skibau wurden die Plenk-Brüder immer versierter. Nach einigen Versuchen mit PK-Schaum gelang es ihnen, den ersten modernen Kunststoffski für den Rennbereich zu bauen. 1980 brachten sie den allerersten Schuppenski heraus, der nicht mehr aufwendig gewachst werden musste.