Wichtige Infos auf einen Blick
Joggen im Winter hat etwas Meditatives. Die Welt ist gedämpft, ob vom Schnee oder einfach nur von der kühlen, klaren Luft, alles klingt leiser als sonst. Nur das gleichmäßige Auftreten, das Rascheln der Funktionsjacke und das rhythmische Atmen begleiten einen. Kein Radverkehr, kein Sommertrubel, oft ist man allein unterwegs, hört nur hier und da den Ruf eines Vogels oder das Knacken eines Astes im Frost.
Und der Körper dankt es doppelt: Das Licht im Winter hebt die Stimmung, selbst an grauen Tagen. Studien zeigen, dass schon kurze Läufe im Tageslicht Serotonin und Vitamin D pushen - gut gegen den Winterblues. Weil der Körper Wärme produzieren muss, verbrennt er im Schnitt fünf Prozent mehr Kalorien als bei gleicher Strecke im Sommer. Und wer regel- mäßig läuft, stärkt Herz, Kreislauf und sogar das Immunsystem. Natürlich braucht es ein bisschen Vorbereitung. Profilierte Lauf- schuhe oder kleine Spikes geben Halt, wenn nächtlicher Frost die Wege glatt macht. Mehrere dünne Schichten halten warm, ohne zu überhitzen, und ein Buff vor dem Mund verhindert, dass die kühle Winterluft die Atemwege reizt. Sichtbarkeit ist wichtig, besonders am Nachmittag, wenn die Sonne im Tal schon gegen 16 Uhr verschwindet. Eine leichte Stirnlampe oder reflektierende Weste gehören deshalb dazu.